Einladung zum Träumen

Aus der Idsteiner Zeitung von Ludmila Shkirtovskaya. IDSTEIN - Verträumte Landschaften mit weitem Blick, pastellfarbene Blumenarrangements und Architektur-Kompositionen bilden den Themenschwerpunkt der Kunstausstellung „Sehstücke“ von Karl-Heinz Reisch, die jetzt mit einer Vernissage im Kunstatelier Speicher eröffnet wurde. Interessierte Besucher hatten die Gelegenheit, sich von den 28 Arbeiten in Aquarell und Gouache einen Eindruck zu machen und mit dem Maler, Zeichner und Grafiker Reisch über seine „Sehstücke“ zu plaudern. Die Malerei begleite Reisch bereits sein ganzes Leben. Seine im Speicher ausgestellten Bilder seien in den vergangenen zwei Jahren im Frankfurter Raum entstanden. Und diese Werke unterscheiden sich deutlich von seinen früheren Arbeiten. „In den letzten Jahren hat sich die Sprache meiner Bilder verändert. Sie sind heller und bunter geworden. Im Laufe des Lebens verändert sich eben die Sicht auf die Dinge, das spiegelt sich auch in den Bildern wider“, schildert der Künstler und hofft, dass die Menschen die Lebensfreude in seinen „Sehstücken“ erkennen. Das liege ihm ganz besonders am Herzen. Auch wenn sich Reisch nicht gern zu seinen Arbeiten äußert („die Werke sollen für sich sprechen“), verrät er dennoch, dass er eine Vorliebe für die einfachen „banalen“ Motive habe. „Ich bin kein Freund von komplizierten, spektakulären Bildern. Der Betrachter wird zu schnell eines sehr spektakulären Bildes müde.“ Reischs Bilder seien eher für „den zweiten und dritten Blick“ geeignet, wie er sagt. ÖFFNUNGSZEITEN Noch bis zum 25. Mai können sich die Besucher von Reischs „Sehstücken“ samstags, sonntags und feiertags, jeweils von 10.30 bis 18 Uhr einen Eindruck im Kunstatelier Speicher, in der Borngasse 23, verschaffen. Zu den Öffnungszeiten wird der Künstler selbst anwesend sein und seinen Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen. Natur als Inspiration

Reisch mit Blumenbild

IDSTEIN - Verträumte Landschaften mit weitem Blick, pastellfarbene Blumenarrangements und Architektur-Kompositionen bilden den Themenschwerpunkt der Kunstausstellung „Sehstücke“ von Karl-Heinz Reisch, die jetzt mit einer Vernissage im Kunstatelier Speicher eröffnet wurde. Interessierte Besucher hatten die Gelegenheit, sich von den 28 Arbeiten in Aquarell und Gouache einen Eindruck zu machen und mit dem Maler, Zeichner und Grafiker Reisch über seine „Sehstücke“ zu plaudern.

Die Malerei begleite Reisch bereits sein ganzes Leben. Seine im Speicher ausgestellten Bilder seien in den vergangenen zwei Jahren im Frankfurter Raum entstanden. Und diese Werke unterscheiden sich deutlich von seinen früheren Arbeiten. „In den letzten Jahren hat sich die Sprache meiner Bilder verändert. Sie sind heller und bunter geworden. Im Laufe des Lebens verändert sich eben die Sicht auf die Dinge, das spiegelt sich auch in den Bildern wider“, schildert der Künstler und hofft, dass die Menschen die Lebensfreude in seinen „Sehstücken“ erkennen. Das liege ihm ganz besonders am Herzen. Auch wenn sich Reisch nicht gern zu seinen Arbeiten äußert („die Werke sollen für sich sprechen“), verrät er dennoch, dass er eine Vorliebe für die einfachen „banalen“ Motive habe. „Ich bin kein Freund von komplizierten, spektakulären Bildern. Der Betrachter wird zu schnell eines sehr spektakulären Bildes müde.“ Reischs Bilder seien eher für „den zweiten und dritten Blick“ geeignet, wie er sagt.

ÖFFNUNGSZEITEN
Noch bis zum 25. Mai können sich die Besucher von Reischs „Sehstücken“ samstags, sonntags und feiertags, jeweils von 10.30 bis 18 Uhr einen Eindruck im Kunstatelier Speicher, in der Borngasse 23, verschaffen. Zu den Öffnungszeiten wird der Künstler selbst anwesend sein und seinen Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen.
Natur als Inspiration

Landschaftsmotive ziehen sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Reisch gesteht, dass die Landschaften zu seinen Lieblingsmotiven gehören, denn „die Natur begeistert mich mit der Vielfalt in der Farbigkeit, mit ihrer Struktur. Die Jahreszeitenwechsel sind unglaublich faszinierend. Die selbe Landschaft verändert sich vier Mal im Jahr und bietet immer wieder etwas Neues.“

Der weite Blick der Landschaften und insbesondere die leichten Wolken haben auch Besucherin Anja Gensert in ihren Bann gezogen. „Der Himmel und die Wolken sprechen mich besonders an, weil ich eine Tiefe, eine gewisse Mystik darin sehe. Die Weite, ganz ohne Gebäude, Dächer und Stadtlärm hat für mich ein Stück von Freiheit, von Durchatmen-Können“, schildert sie ihre Eindrücke. Stefan Kniffka ist dagegen von der Farbintensität der Bilder überzeugt. „Die Wahl von Gouache und Aquarell ist sehr gelungen. Die Pastelltöne sind ausgesprochen angenehm für das Auge. Insbesondere die Gouachebilder gefallen mir in ihrer Farbintensität.“

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