Einsames Boot am Strand - Erika Hofmann und Irmtraud Korf

Wie ein Spaziergang durch die heimische Flora mutet der Besuch der Ausstellung an, wie eine Wanderung durch Frühling Sommer und Herbst – mit Abstechern ans Meer. Das Idsteiner Kulturforum Speicher startet mit der Ausstellung „Natur und Mehr“ der beiden Hobbykünstlerinnen Erika Hofmann und Irmtraud Korf in die neue Saison. Die beiden in Kelkheim lebenden Hobbymalerinnen präsentieren 41 Arbeiten, konzentrieren sich in ihren Malweisen auf Acryl und Aquarell. Der Focus ihrer Themen liegt dabei einerseits bei der naturalistischen Wiedergabe von heimischen Blumen: Von Schneeglöckchen über grünen Mohn bis hin zu Sonnenblumen reicht die Palette. Vereinzelt mischen sich darunter Motive, welche die Natur in einem größeren Zusammenhang erfassen und wiedergeben: Eine herbstliche Landschaft oder ein blühendes Rapsfeld, Zum anderen widmen sich die beiden Malerinnen Meeresansichten. Die Arbeiten von Erika Hofmann und Irmtraud Korf stammen aus der Zeit nach ihrem aktiven Berufsleben. Erika Hofmann stellt Bilder aus den letzten 12 Jahren aus. Von Irmtraud Korf sind Werke ab 2007 zu sehen. Beide Malerinnen begegnen sich in ihren Bildern thematisch, beiden Frauen hat es die bunte Vielfalt heimischer Blüten und generell die Natur angetan. So arrangiert Erika Hofmann zwei graugrüne Kürbisse mit ihren gelben Blüten und zwei reife Birnen zu einem Stillleben. Bei dem Bild „Herbst am See“ spiegelt sich das braun verfärbte Laub der Bäume in der Wasseroberfläche. Eine Besonderheit stellt ihre Arbeit „Bambus“ dar. Hier gestaltet Erika Hofmann ein Dyptichon. Vier Bambuszweige überziehen zwei zusammengehörige Leinwände, betonen in ihren Diagonalen die vertikale Bildlinie. In der Arbeit „Meer“ brechen sich Wellen am Ufer eines sandigen Strandes. Strandhafer wuchert an zwei Stellen und Fußabdrücke führen zum Wasser. Auch Irmtraud Korf widmet sich Wasser, Wind und Wellen. Jedoch zeigt sich ihr Stil abstrahierter, atmosphärischer. Himmel und Wasser sind kaum voneinander zu unterscheiden, gehen als Farbflächen ineinander über. Bei der Arbeit „Boot am Meer“ dient ein kleiner Kahn als Blickfang. Das einsames Boot ragt in den Sand hinein. Himmel und Strand gestaltet die Malerin in annähernd den gleichen lichten Farbtönen. Einzig die Wasseroberfläche liegt als dünner Streifen blauer Komplementärfarbe in der unteren Bildhälfte. Irmtraud Korf gestaltet in ihren Blumenbildern die Blütenköpfe übergroß - vor wenig konturierten Hintergründen: Pfingstrosen mit ihrem grünen Laub, filigrane Gänseblümchen in rose und weiß, einen verblühten Löwenzahn. Zu sehen ist die Ausstellung „Natur und Mehr“ bis zum 18. März im Idsteiner Kulturforum Speicher, Borngasse, 23. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Strand von Erika Hofmann

Die Arbeiten von Erika Hofmann und Irmtraud Korf stammen aus der Zeit nach ihrem aktiven Berufsleben. Erika Hofmann stellt Bilder aus den letzten 12 Jahren aus. Von Irmtraud Korf sind Werke ab 2007 zu sehen.
Beide Malerinnen begegnen sich in ihren Bildern thematisch, beiden Frauen hat es die bunte Vielfalt heimischer Blüten und generell die Natur angetan.
So arrangiert Erika Hofmann zwei graugrüne Kürbisse mit ihren gelben Blüten und zwei reife Birnen zu einem Stillleben. Bei dem Bild „Herbst am See“ spiegelt sich das braun verfärbte Laub der Bäume in der Wasseroberfläche. Eine Besonderheit stellt ihre Arbeit „Bambus“ dar. Hier gestaltet Erika Hofmann ein Dyptichon. Vier Bambuszweige überziehen zwei zusammengehörige Leinwände, betonen in ihren Diagonalen die vertikale Bildlinie. In der Arbeit „Meer“ brechen sich Wellen am Ufer eines sandigen Strandes. Strandhafer wuchert an zwei Stellen und Fußabdrücke führen zum Wasser.
Auch Irmtraud Korf widmet sich Wasser, Wind und Wellen. Jedoch zeigt sich ihr Stil abstrahierter, atmosphärischer. Himmel und Wasser sind kaum voneinander zu unterscheiden, gehen als Farbflächen ineinander über. Bei der Arbeit „Boot am Meer“ dient ein kleiner Kahn als Blickfang. Das einsames Boot ragt in den Sand hinein. Himmel und Strand gestaltet die Malerin in annähernd den gleichen lichten Farbtönen. Einzig die Wasseroberfläche liegt als dünner Streifen blauer Komplementärfarbe in der unteren Bildhälfte.
Irmtraud Korf gestaltet in ihren Blumenbildern die Blütenköpfe übergroß - vor wenig konturierten Hintergründen: Pfingstrosen mit ihrem grünen Laub, filigrane Gänseblümchen in rose und weiß, einen verblühten Löwenzahn.

Zu sehen ist die Ausstellung „Natur und Mehr“ bis zum 18. März im Idsteiner Kulturforum Speicher, Borngasse, 23. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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